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"You are fakenews"

Ein noch größerer Außenseiter als Obama: Donald Trump (20.01.2016 bis 20.01.2020)

Daß ein Immobilien-Investor und Reality-TV-Clown, der nie ein politisches Amt ausgeübt hat, mal eben Parteimitglied wird und nach nur sieben Jahren Mitgliedschaft die komplette Riege des republikanischen Sumpfes inklusive eines Clanmitgliedes der Bushs zerlegt, als wären sie Luft, zeigt das Ausmaß der Unzufriedenheit konservativer Amerikaner mit der Politik ihrer Warlords (ganz zu schweigen von der noch perverseren Politik der "humanitären Wohltäter" aus dem Lager der "Demokraten"). Die Unzufriedenheit der Republikaner mit der eigenen Partei hat Trump perfekt bedient, indem er mit dem Spruch "Make America Great Again" angetreten ist. Anders als die "Hintergrundberichte" heimischer Laberpäpste suggerieren, stammt dieser zentrale Wahlkampfslogan keineswegs von Trump, sondern ist eine Neuauflage des Wahlkampfes von Ronald Reagan. Sich in dessen Nachfolge zu stellen, ist ein sehr geschickter Schachzug, denn im Gegensatz zu den Warlords aus dem Bush-Clan ist der US-Westernheld bis heute ein Aushängeschild der Republikaner, das auch für "Reagan-Demokraten" wählbar ist.

Trump unterstützte in seinem Leben verschiedene Parteien und ist erst seit 2009 Mitglied der "Republikaner", während die mit ihm verbündeten Kushners "Demokraten" sind. Bis 2012 erkaufte sich Trump seinen Einfluß durch nahezu gleiche Parteispenden an beide großen Parteien, ohne jemals selbst ein politisches Amt auszuüben. Lange unterhielt er gute Beziehungen zu den Clintons und spendete der "Cash-Foundation" dieses Clans sogar 100.000 US-Dollar.

Nach der 8-jährigen Amtszeit des Clinton-Platzhalters Barack Hussain Obama sah die US-Prinzessin erneut ihre Zeit als gekommen, nach der Macht zu greifen. Sie hat dafür gesorgt, daß es ihr nicht noch einmal passiert, von einem Konkurrenten der eigenen Partei ausgestochen zu werden. Die Vorselektion des Präsidentschaftskandidaten funktioniert in der "demokratischen" Partei etwas "intelligenter" als bei den Republikanern. Bereits die Umstände ihres "Wahlsieges" gegen Bernie Sanders haben der Prinzessin schwer geschadet, denn ein Teil der eigenen Partei fühlte sich betrogen. Die Clintons werden in den USA ohnehin wie kaum ein anderer Politiker-Clan mit Betrug, Korruption, organisierter Kriminalität und Machtmißbrauch assoziiert. Besonders erwähnenswert ist die Nähe von Hillary's Pantoffeltierchen zum Lolita-Express Eppsteins.

Nachdem die ewige Clinton-Prinzessin sich gegen Bernie Sanders durchgesetzt hatte, war sie gefühlt schon am Ziel. Der Überraschungsclown der Republikaner galt bis zuletzt als so gut wie chancenlos. Einen schwächeren Gegenkandidaten hätte die Clan-Chefin der Clintons kaum haben können, aber sie hat vorgemacht, wie man es trotzdem noch verbockt. Eine zentrale Rolle dabei spielten die Clinton News Networks.

In US-Fakenews-Kanälen spielt unabhängiger Journalismus kaum eine Rolle, sondern diese Kanäle sind mit Werbung zugemülltes Parteifernsehen. Ironischer Weise wurden die Fakenews-Kanäle der Clinton News Networks Trumps beste Wahlwerbung, denn er hat es verstanden, sich als deren Opfer darzustellen. Damit hatte er nicht unrecht. Trump war aber nicht nur das Opfer der Direktoren für Wahrheit, gegen die er theoretisch chancenlos ist, sondern hat sie mit den Methoden eines Reality-TV-Clowns sogar ausgeknockt. Trump hat seine TV-Erfahrung ausgespielt und geschickt gekontert, indem er die "seriösen Medien" (so die offizielle Ansprache der US-Fakenews-Kanäle) zu völliger Einseitigkeit provoziert hat. Trump wurde von den Direktoren für Wahrheit bis zuletzt als vollkommen chancenloser Witzkandidat dargestellt. Einseitigkeit war ein klarer Punkt für den "Underdog" gegen eines der bestgehaßten Mitglieder des Establishments, aber es kam noch ein weiterer wichtiger Punkt hinzu:

US-Präsidentschaftswahlen werden in den US-Fakenews-Kanälen traditionell als Dreckschlachten inszeniert, in denen es weniger um Politik, sondern vielmehr um die "moralischen Qualitäten" der Kandidaten geht. Da aber kaum ein Politikerclan in den USA als derart korrupt und verkommen gilt wie der "Sauberclan" der Clintons, wurde jede Negativstory über Trump zum Eigentor. Vor lauter Quotengeilheit haben die Clinton-News-Networks nicht bemerkt, wie sehr sie mit der Art ihrer "Trump-Berichterstattung" der eigenen Kandidatin geschadet haben und zu Trumps bester Wahlwerbung wurden. Selbst mit der Pussy-Grabber Story dürften sich die Clinton-Parteikanäle vor allem selbst geschadet haben, denn verglichen mit den Vorwürfen und Gerüchten, die über die Clintons im Umlauf sind (Serienvergewaltigung, Nutzung von Eppsteins "Lolita-Express", Beteiligung als Gouverneur am Drogenhandel ...), sehen viele Trumps Verhalten eher als entschuldbar an und haben sehr wohl verstanden, warum diese Story genau eine Woche vor dem Wahltermin platziert wurde. Das Frauenbild der Fakenews-Kanäle gilt ohnehin nicht überall als "fortschrittlich", sondern wird zum Teil auch als durch und durch verlogene Fiktion gesehen.

Die ewige Clinton-Prinzessin hat gezeigt, wie man sich von einem Reality-TV-Clown alle Trümpfe aus der Hand nehmen läßt und eine haushoch überlegene Position doch noch verspielt. Schon aus Erfahrung mit dem chemisch gereinigten Obama hätte sie wissen müssen, daß es insbesondere ihr besonders schlecht bekommt, mit Dreck zu werfen.

Kurzer Abriß der Geschichte des CNN-"Journalismus"

Mit einem Startkapital von 20 Millionen US-Dollar ging ein Herr Ted Turner am 01.06.1980 an den Start. CNN wurde das Flaggschiff der US-Fakenews-Kanäle und seit den 90-igern zum Sprachrohr der "neuen Weltordnung". CNN charakterisiert sich selbst als "the worlds most trusted news". Spezialgebiet von CNN ist Kriegspropaganda. Erster Höhepunkt:

Die spektakulären Lügen anläßlich des Golfkrieges Bush I. (irakische Truppenstärke, Brutkastenstory, neue "Weltordnung") haben CNN den ersten Rekord von global mehr als einer Milliarde neugieriger Zuschauer beschert, denn nie zuvor haben sich journalistische SchnellspritzerInnen an Fakenews derart aufgeilen können und sind, als der Krieg begann, bereits gekommen, bevor überhaupt etwas zu sehen war. Global mehr als eine Milliarde Menschen unter die Fakenews-Dusche stellen zu können ist in werbefinanzierten US-Fakenews-Kanälen nicht nur ein hohes ideelles Gut, sondern vergoldet auch so manchem Direktor für Wahrheit die Karriere.

Zwar waren die Lügen anläßlich des Golfkrieges Bush II. (frei erfundene Massenvernichtungswaffen, irakischer Diktator als Unterstützer des ehemaligen US-Freihheitskämpfers Osama bin Laden) noch größer und zwischendurch wurde zur allgemeinen Betroffenheit sogar ein kleiner Holocaust im Irak ("nur" ca. 1,5 Mio. Tote) veranstaltet, aber für CNN blieb der Golfkrieg Bush I. das Maß aller Dinge. Das sollte sich erst 2016 ändern, als CNN mit dem "deutschen" Donald endlich seinen über 20 Jahre alten Uralt-Rekord knacken konnte.

Bereits 1996 verkaufte Ted Turner CNN für das 370-fache (7.400 Mio. US-Dollar) seines eingesetzten Startkapitals an den Medienkonzern Time Warner und ließ sich auch gleich zum Vizepräsident dieses Konzerns machen. Anders gerechnet hat Ted Turner mit CNN 17 Jahre lang etwas mehr als 435 Mio. US-Dollar pro Jahr gemacht. Damit ist auch klar, warum US-Fakenews-Kanäle ein so völlig anderes Erscheinungsbild als klassische Staatspropaganda abgeben: Da es in erster Linie um extrem viel Kohle (die zB. die Golfdiktaturen berappen) und den unvermeidlichen Werbemüll geht, wird ein kommerziell/professioneller Eindruck erzeugt, wodurch die transportierten Lügen sehr gut verpackt und anders als bei klassischen Staatssendern nicht mehr als Propaganda wahrgenommen werden.

Wer verstehen will, wie die von diversen Diktatoren gebuchten Werbeminuten bei CNN int. auf den Inhalt abfärben, braucht nur eine Strichliste machen und mit den transportierten "Nachrichten" vergleichen.

Der Trump-Goldrausch

Während des Trump-Goldrausches war das Gehirn journalistischer Schnell- und BetroffenheitsspritzerInnen nur noch auf Karriere und mehr Cash programmiert. Die, die in den Clinton News Networks ihre falsche Betroffenheit professionell zur Schau stellen, verdien(t)en astronomische Gehälter. Als die geiler-als-Golfkrieg-Goldrausch-Linie eingezogen war, durften die US-Fakenews-Kanäle feststellen, daß sie in ihrem Rausch statt der Clinton-Prinzessin einen Reality-TV-Clown zum US-Präsidenten gemacht hatten. Dann kamen der Kater und die Suche nach einem Sündenbock.

Die Direktoren für Wahrheit

Viel Geld wirkt auf die Direktoren für Wahrheit wie ein Scheißhaufen auf Fliegen. Es ist geradezu Mode geworden, daß Direktoren für Wahrheit nach ihrer Geheimdienstkarriere Goldjungs in US-Fakenews-Kanälen werden. Am bekanntesten: Ex-CIA-Chef Michael Hayden, Ex-nationale Geheimdienste Direktor James Clapper (beide CNN) oder Ex-CIA-Chef John Brennan (NBC). Es gibt in den USA zwar keine Prawda und kein Politbüro, aber Taktgeber, nach denen sich alle wie in einem guten Konzert richten. Nur der "deutsche" Donald nicht. Und nach dem Clinton-Desaster auch Fox News zeitweise nicht mehr. Und mittlerweile mindestens 74.222.959 Mio. US-Wähler.

Wofür werden die (Ex-)Chefs der US-Geheimdienste eigentlich bezahlt, wenn sie bereits im eigenen Land scheitern, Wahlen zu manipulieren? Im Trump-Wahlkampf hat sich gezeigt, daß die Primitivität der Direktoren für Wahrheit auf dem Niveau der berufsmäßigen BetroffenheitsspritzerInnen liegt. Die Direktoren für Wahrheit waren etwas zu siegesgewiß, die Clinton-Prinzessin erwartungsgemäß durch die US-Fakenews-Kanäle zur US-Präsidentin zu machen, denn in den USA kann eigentlich niemand gegen diese Direktoren anstinken. Wie der "deutsche" Donald trotzdem das Unmögliche geschafft hat, indem er die Fakenews-Kanäle durch seine sehr "unkonventionelle" Art für sich hijackte, und daß der Clinton-Wahlkampf völlig falsch lief, haben die "Experten" für Aufklärung erst hinterher feststellen dürfen.

Der untergegangene Versuch der Wahlmanipulation

Die alternative Wahrheit des Jahres 2016 war die von den Clinton News Networks verbreiteten Fakenews, Trump liege weit abgeschlagen hinter der Kandidatin des "demokratischen" Establishments und sei praktisch chancenlos.

War das Scheitern der ewigen Clinton-Prinzessin gegen den Außenseiter Obama bereits sehr ärgerlich, war ihr Scheitern gegen den politisch vollkommenen Neuling Donald Trump wirklich grandios.

Mit dem Untergang der Clinton-Prinzessin ging die Dreistigkeit mit unter, mit der die Direktoren für Wahrheit und ihre Sprachrohre versucht hatten, die US-Wahl zu manipulieren. Trump wurde in den Clinton News Networks stets als Unkandidat präsentiert, der bis zuletzt wenn überhaupt, dann höchstens eine minimale Chance habe. Als diese Fake-"Berichterstattung" am Wahlabend krachend in sich zusammenbrach, wurde von der schief gegangenen Wahlmanipulation sehr schnell abgelenkt und ein "Jude" präsentiert.

Die neue Spur der Direktoren für Wahrheit: The Steal 1.0

Die US-Fakenews-Kanäle blicken stets nach vorne, und stets werden alte Lügen durch neue und noch wichtigere ersetzt. Nach Trumps vollkommen "unerwartetem" Sieg und einem Nervenzusammenbruch der BetroffenheitsspritzerInnen wurden deren Nasen von den Direktoren für Wahrheit auf eine neue Spur gesetzt. Es wurde ein Sündenbock aus dem Hut gezaubert, gegen den ein beispielloser Fakenews-Terror begann. Wer will schon den Untergang seiner Manipulationsversuche mit der eigenen Geld- und Quotengeilheit erklären müssen? Vier Jahre wurde lange so getan, als hätten nicht die Clinton-Kanäle in einem Akt grandioser Blödheit Trump zum Präsidenten gemacht, sondern als hätten russische Medien der Clinton-Prinzessin die Wahl gestohlen und mehr Macht, als alle US-Fakenews-Kanäle zusammen.

In der BRD gibt es zwar eine Reihe wohlbekannter Journalisten, die darauf geeicht sind, mit den Taktgebern der US-Fakenews-Kanäle mitzuschwimmen, aber das legt sich langsam. Die Politik der BRD war zwar wie in den meisten Ländern über den Wahlsieg des "Deutschen" erschrocken, aber sie bekam keinen Nervenzusammenbruch. Im Gegenteil: Im Gegensatz zu Teilen der Lügenpresse sind deutsche Politiker kaum auf den Fakenews-Terror der Demokraten aufgesprungen, sondern haben es vorgezogen, über den unglaublichen Zirkus in der Clownfabrik zu schweigen.

Eine alternative Sicht der Dinge herrschte in der bayrischen Mautpartei. Dort sahen einige in Trumps Wahlsieg den Beginn der konservativen Revolution, woraufhin der Güllepopulist der CSU zu ungeahntem Höhenflug aufgestiegen ist und in der sogenannten "Schwesterpartei" mit der Operation Linebreaker begonnen hat.

Einschub: Das kurze kleine "Feuerwerk" der Trumpära

Der "Republikaner" Trump ist bis auf Guantanmo mit den gleichen Versprechen wie der "Demokrat" Obama angetreten, die Kriege seiner Vorgänger beenden zu wollen. Während seiner Amtszeit konnte Trump kein einziges dieser Versprechen umsetzen, aber er hat auch bei weitem nicht die Blutspur des Friedensnobelpreisträgers hinterlassen. Trump hat zwar international alles niedergebrannt, was er niederbrennen konnte, aber das war -verglichen mit den Kriegen seiner Vorgänger- eher bescheiden. Trump hat nie begreifen wollen, daß jeder Deal im Kongress und nirgendwo sonst gemacht wird. Der sogenannte "Commander in Chief" setzt in den USA weitgehend nur das um, was ihm der Kongress erlaubt oder wozu er ihn zwingt.

Für Deutsche (und den "deutschen" Donald) etwas ungewohnt, aber in den USA gilt nicht das Führerprinzip. Im Kongress sitzt keine Kanzlermehrheit, die einmal einen Kanzler wählt und anschließend de fakto nur noch Regierungsprogramm abnickt, während die Entscheidungen in Hinterzimmern getroffen werden. Im Gegensatz zum Parteiführerstaat werden in einer Demokratie Exekutive und Legislative vom Volk sauber voneinander getrennt gewählt, und nicht die Exekutive, sondern die Volksvertreter bestimmen, was der Chef der Exekutive zu machen bzw. lassen hat.

Im Unterschied zu autoritären Systemen und Diktaturen gibt es in der BRD eine funktionierende unabhängige Justiz, und die Grundrechtsartikel sichern weitgehende Freiheiten, auch wenn ein widerwärtiger Mob, der im Reichstag sitzt, die Bundessicherheitsämter laufend weiter metastasieren läßt. Zur Erinnerung: Das Reichssicherheitshaupamt ist nicht nur dem Namen nach abgeschafft.

Das uramerikanische Trumpphänomen und "The Steal 2.0" neu aufgelegt

Nachdem die Clinton News Networks 4 Jahre lang vom Desaster ihrer eigenen Blödheit abgelenkt und immer neue Verschwörungstheorien verbreitet hatten, wie die Russen die Wahl der Clinton-Prinzessin gestohlen hätten, stand die nächste Wahl an. Vier Jahre lang Fakenews-Terror über Wahlbetrug, aber kaum kontert Trump und führt mit der gleichen Masche Wahlkampf, beginnen die Clinton News Networks auszurasten. Wer vier Jahre lang das uramerikanische Trumpphänomen permanent delegitimiert hat, sollte sich nicht wundern, wenn das zum Gegenschlag einfach mal die Methoden der Clinton-Parteikanäle kopiert.

Dabei ist Trump jedoch mit einer Primitivität vorgegangen, die selbst für US-Verhältnisse atemberaubend ist. Ohne wie die Demokraten mit einem "Juden" zu arbeiten, sondern einfach nach dem Motto "entweder ich gewinne oder ihr habt betrogen" Wahlbetrug zu schreien, war selbst für US-Verhältnisse zu unterirdisch. Und die Nummer als Opfer des Clinton-Mobs funktioniert so richtig gut auch nur beim ersten Mal.

Pech für Trump: Ein drittes Mal anzutreten hat die zu den bestgehaßten Mitgliedern des politischen Establishments zählende Clan-Chefin nicht gewagt, obwohl der Gegner wieder "nur Trump" hieß. Stattdessen wurde der Clinton-Mann Crime Bill Biden ins Rennen geschickt, der bereits hinter dem Clintonplatzhalter Obama gestanden und sogar schon Bill Clinton gedient hatte.

Fakenews auf höchstem Niveau anläßlich der (fast) friedlichen Besetzung des Weißen Hauses

Am "Qualitätsnachrichtenorgan" Tagesschau kann man Fakenews auf höchstem Niveau studieren. Modernste Propaganda funktioniert nicht nur bei CNN wie eine nackte Frau. Es werden von der Lügenpresse regelmäßig trainierte Reflexe angesprochen, und wer kommt, ohne alle Möglichkeiten durchgespielt zu haben, merkt überhaupt nicht, daß am Kristallnachtvergleich des ehemaligen kalifornischen Regierungschefs Schwarzenegger so gut wie nichts stimmt. Stört in der Tagesschau aber nicht, solange die Meldung in den Kult der Holocaust-Instrumentalisierer paßt. Gegenüber nackten Frauen sind klassische Aufklärungs-, Belehrungs- oder gar Einhämmerungspropaganda langweilig.

Allein der Blick auf das Datum 09.11.1938 zeigt, wie absurd der Vergleich ist. Das Niederbrennen von Synagogen und jüdischen Geschäften fand zu einem Zeitpunkt statt, als die konservative Revolution Hitlers längst abgeschlossen war, und die Polizei den politischen Widerstand bereits weitestgehend in den KZ's vernichtet hatte. Weil "Tagesschau" schon immer auch Regierungsfernsehen war, hießen die damaligen Schlagzeilen zur Reichskristallnacht allerdings nicht: "Rohrkrepierer der Nazis" oder "Polizei und Paramilitärs müssen noch warten, weil das Volk nicht mitzieht", und superschlaue Zukunftsvorhersager hätten sogar vermelden können: "Einladung für die Sicherheitsorgane zum Judenschießen auf Kriegsbeginn verschoben". Mal angenommen, der Terminator weiß -im Gegensatz zur Tagesschau- nicht so genau, was in der Reichskristallnacht abgebrannt ist und wollte eigentlich nur einen Vergleich zum Brand des Reichstages oder zu Hitlers Machtergreifung ziehen.

Aber auch hier paßt nichts. In den USA wurde nicht einmal das Weiße Haus niedergebrannt, wobei die Umstände des Reichstagsbrandes bis heute nicht restlos geklärt sind. Sicher ist, daß Hitler den Reichstag ohnehin nicht brauchte, und der Diktator beim Niederbrennen die Zügel bereits fest in der Hand hielt.

Die Machtergreifung war keine Facebook-Party

Die Machtergreifung war keine Party vom Büffelmann und seinen Facebook-Freunden, nur um mal die Füße auf den Schreibtisch Pelosis zu legen oder darauf zu scheißen. Hitlers konservative "Revolution" fand hinter verschlossenen Türen statt, denn damals wie heute weiß jeder kluge Parteiführer bereits vor der Abstimmung, wie sie ausgeht. Und die deutsche Polizei war damals bereits vor Hitler so braun wie nach Hitler, während die (kaiserlichen) Generäle in einem Paralleluniversum lebten, das mit Demokratie nichts zu tun hatte, und in dem ein Gefreiter nicht vorkam. Zumindest solange er nicht den Fehler macht, ihnen in die Quere kommen. Um jeden Verdacht auszuräumen und die konservative "Revolution" nicht zu gefährden, ließ Hitler bereits kurz nach der Machtübernahme die Führer seiner eigenen paramilitärischen Verbände liquidieren (30.06.1934). Jedem das Seine. Spätestens während des Krieges kehrten sich die Machtverhältnisse zwischen Hitler und den Generälen der Wehrmacht um, und der Deutsche Orden der SS sorgte für die Ordnung im Reich.

"Gebrannt" hat es vor allem bei der Tagesschau. Wie der Reality-TV Clown, der Büffelmann und seine Facebook-Freunde ohne den Support der Sicherheitsapparate in der Führerliga mitspielen können, blieb bei den berufsmäßigen "Vergangenheitsbewältigern" offen.

Geradezu pervers wird der in der Tagesschau ausgestrahlte Terminatorvergleich, wenn man berücksichtigt, daß Trump durch die Heirat seiner Tochter mit dem (demokratischen) Kushnerclan verbündet ist. Über diese Verbindung hatte Trump die Nahost-"Strategie" der USA quasi zu Netanjahu, dem "Familienfreund" der Kushners, ausgelagert. Daß mit dem US-Präsidenten auch seine Clanmitglieder ins Weiße Haus einziehen, ist in den USA nicht ungewöhlich. Die Roosevelts (Vater und Sohn kamen im 20. Jahrhundert auf insgesamt 20 Jahre US-Präsidentschaft, der Sohn übrigens der einzige mit vier Amtszeiten), der Kennedy-Clan, der Bush-Clan und die Clintons zeigen, daß es hinter der Demokratiefassade vielleicht noch ein paar wichtigere Spielregeln gibt.

Nur damit die vierfache Präsidentschaft von Roosevelt Sohn nicht allzu "kriegsbedingt" erscheint: Allgemeine Mobilmachung, Kriegsrecht oder die Späßchen, die Krieg sonst noch so mit sich bringt, lernen bis heute nur die wenigen Amerikaner des riesigen Landes kennen, die in Übersee an die Front geschickt werden. Auch wenn sich in Europa aufgrund der historischen Erfahrung sehr leicht ein anderer Eindruck erzeugen läßt: Die USA haben sich militärisch an der Befreiung Europas von der Naziherrschaft mit einer Kommastelle beteiligt, während das Leben der meisten Amerikaner wie in Friedenszeiten weiterlief -inklusive Politik, freier Meinungsäußerung, Wahlen, etc.-.

Den Kristallnachtvergleich noch getoppt haben Sendungen zu Beginn von Trumps Amtszeit, in denen sein "neujüdisches" Töchterchen Ivanka mit dem heutigen Politbüromitglied der EZB Lagard in Davos zusammensitzt und von Hofberichterstattern als mögliche "Nachfolgerin" ihres Vaters ins Gespräch gebracht wurde. Vielleicht sollte man Davos auch gleich als Regierungssitz der neuen neoliberalen "Weltelite" proklamieren.

Pech für die Amerikaner: Die Clans der Oligarchen arbeiten in den USA alles andere als kopflos

Die Clans der Oligarchen verstehen, wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit am besten funktionieren und arbeiten daher überparteilich, solange es darum geht, die Loser der Nation fein säuberlich in zwei fast gleichgroße Lager aufzuteilen. Einfach mal in Geschichtsbüchern den Unterschied zwischen einem Enthauptungsschlag (angeblich auch ein Spezialgebiet der Nato) und einer konservativen "Revolution" nachlesen und beides mit der Besetzung des Weißen Hauses durch Büffelmann und Freunde vergleichen. Für einen Enthauptungsschlag müßte sich das amerikanische Volk schon einig sein.

Ob gelb, ob grün, ob rot, ob braun, stets die Bürger in die Röhre schaun!

Stand: 04.06.21